Posts mit dem Label Kritiken aller Art werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kritiken aller Art werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 20. Dezember 2014

Fuchsis Adventskalender: Tag 20

Der Adventskalender des Irrsinns hatte heute mal wieder einen besonders niedlichen Rat: "einfach alle Geschenke, die dir jetzt noch fehlen, auf dem nächstbesten Flohmarkt erstehen".
Hinreißend.
Für Mama ein paar Ausgaben der Brigitte aus dem Jahre 1987, für Papa einen verrosteten Schraubenzieher, für die allerbeste Freundin die klassische Hinterglasmalerei "Röhrender Hirsch vor dem Stadtwäldchen von Bad Wörishofen" und für den Herzenliebsten einen "nur ganz leicht beschädigten" Heizstrahler aus dem kalten Winter 1938, er bastelt doch so gern...
Wenigstens braucht man sich dann nächstes Jahr keine Gedanken mehr machen, dass "Weihnachtsgeschenke (...) ja doch immer wieder ganz schön teuer" sind, die Wahrscheinlichkeit, dass noch jemand mit einem feiern will, dürfte sich drastisch verringert haben.
Ich mein, seien wir mal ehrlich - ein Flohmarkt 4 Tage vor Weihnachten??? Ich wage mir gar nicht vorzustellen, was es da noch zu finden gibt.
Gott sei Dank trifft mich das nicht, denn ich habe meine Weihnachtsgeschenke längst beisammen - manche schon seit Monaten. So musste ich also auch nicht auf den Flohmarkt, sondern konnte mit Mutter Fuchsi und dem Liebsten einen der schönsten Weihnachtsmärkte Münchens besuchen, den Weihnachtsmarkt am Chinesischen Turm. Wir sind Kutsche gefahren, haben auf Schaffellen zwischen Lichterbäumen (s.o.) sitzend Glühwein getrunken und das wunderbare Flair des Marktes genossen...
Es war toll!
Wer noch Zeit hat: Hingehen!
Auch ohne Schnee ist dieser Markt einfach traumschön!

Mittwoch, 13. März 2013

No Smoking



Ich gebe zu, ich bin bekennender Nichtraucher. Insofern interessiert mich Rauch im Allgemeinen auch kaum.
Momentan ist das anders. Da bricht die Katholikin in mir durch und ich starre viermal am Tag gebannt auf einen Schornstein in Rom in der fast zwanghaften Sehnsucht nach Rauch.

Wobei Sehnsucht vielleicht nicht das richtige Wort ist, denn irgendwie graut mir ja auch ganz leise davor, auf wen die Herren Kardinäle sich gerade einschießen könnten, denn es geht mir wie so vielen Beobachtern: Da gibt es die Kardinäle, über deren Wahl ich mich freuen würde (die absolute Mehrheit davon ist so unwahrscheinlich, dass britische Buchmacher wohl noch nicht mal ihre Namen notieren), die Kardinäle, deren Wahl ich immerhin goutieren kann (großmütig wie ich nun mal bin), die Kardinäle, die mir egal sind (die Mehrheit) und dann natürlich so einige, die ich eigentlich überhaupt, unter gar keinen Umständen und grundsätzlich nicht auf dem Heiligen Stuhl sehen möchte.
Blöderweise fragt mich mal wieder keiner.
Ich werde überhaupt zu selten um meine Meinung gefragt, wenn es um Fragen globaler Tragweite geht.
Traurig, wie leichtfertig diese Welt sich meine Weisheit entgehen lässt...

Mit George Clooney als Papst könnte ich übrigens leben. Nicht mit dem echten natürlich, ich misstraue Männern mit Bart. Aber das ist ja auch gar nicht nötig, denn wie Vanity Fair uns im Januar informiert hat, hat der Vatikan seinen eigenen George Clooney. Und da sage noch mal einer, Katholizismus wäre unattraktiv... ;)

Montag, 25. Februar 2013

Stalking the Oscars 2013

 

Ich war 10 Jahre lang mit einem Film- und Theaterwissenschaftler liiert.
So etwas hinterlässt lebenslange Narben.
Beispielsweise gucke ich mir immer noch jedes Jahr die Oscar-Verleihung an, wenn es sich irgendwie einrichten lässt.
Dieses Jahr war ich ohnehin krank und somit tendenziell schlaflos - was lag also näher, als sich die Nachtstunden mit der Live-Übertragung aus dem Dolby-Theatre zu verkürzen, wenngleich ich noch nicht darüber hinweg gekommen bin, dass das Kodak-Theatre nun "Dolby" heißt und mich wie jedes Jahr, also quasi schon traditionell, über die Übertragung von Pro 7 ärgerte.
Nicht bei der Show selbst - da können sie nicht viel falsch machen, wird ja alles von der amerikanischen Kollegen diktiert und begeisternderweise wurde dieses Jahr auch darauf verzichtet, wegen extensiver Werbung für den Mauli-Klingelton nach jeder Werbeeinblendung zu spät zurück zur Übertragung zu schalten...
Ein Bonuspunkt.
Unerreicht jedoch und jedesmal wieder zum Verzweifeln (und, Gott, nein! Deswegen dennoch nicht kultverdächtig!) war der einzigartige, wunderprächtige Steven Gätjen, der nun schon zum neunten Mal antrat, um der Welt klarzumachen, dass noch der schlechteste Witz über Deutsche nicht annähernd schlecht genug ist.

Darüber hinaus war Steven dieses Jahr mit einer besonderen Mission auf dem roten Teppich unterwegs - all den Amateurstalkern da draußen zeigen, wie man ein Frau wirklich das Gruseln lehrt.
Gleich zu Anfang der Übertragung durften wir bewundern, wie Jessica Chastain die Züge entgleisten, als Steven sie nonchalant darüber informierte, dass er seit ihrem letzten Zusammentreffen nunmehr 1 Jahr lang am Berliner Flughafen auf sie gewartet habe.
Der geneigte Zuschauer hatte in diesem Moment nur zwei Gedanken:
1. Der dergestalt Belästigten einen Baseballschläger reichen, um ihr Sicherheitsgefühl zu erhöhen.
2. Steven Gätjen darüber in Kenntnis setzen, dass der Berliner Flughafen das ganze letzte Jahr nicht eröffnet worden war und er womöglich deshalb dort niemanden angetroffen hat.
Zumindest konnte er so auch keinen Schaden anrichten...

Andere Schauspielerinnen erfreute Steven mit der Nachricht, dass er sein Jacket nicht mehr gewaschen habe, seit sie es vor einem Jahr in Berlin kurz ausborgte.
Wir verbuchen das einfach mal unter Fetischismus. Kennt man ja.

Dies hatte dann auch prompt nachhaltigen Erfolg - keine schöne Frau wagte sich mehr in Gätjens Nähe - da konnte er "Charliiiize!!!" schreien, solange er wollte, Charlize Theron winkte nur ab. Sie hat keine Zeit. Keine Minute. Noch nicht einmal eine Sekunde. Nie mehr...
Eine kluge Frau.

Die Oscars selbst blieben ansonsten eher unspektakulär.
Seth MacFarlane war enttäuschend zahm, die Show ohne große Höhepunkte und die Preisvergabe mit den üblichen Überraschungen und Möchtegern-Überraschungen ausgestattet.
Lincoln wurde mit lediglich 2 Oscars Ausbeute aus 12 Nominierungen (einer davon auch noch in einer Nebenkategorie) veritabel abgewatscht, Skyfall bekam stellvertretend für 50 Jahre James Bond die Ei....ähm ...Ohren gekrault und mit Life of Pi meinte man es insgesamt gut - der Oscar für Ang Lee war aber auch mal wieder überfällig!

Sieger des Abends wurde nichtsdestotrotz Argo, den ich bisher noch nicht mal zur Kenntnis genommen hatte. Ich nehme an, er ist politisch korrekt und wertvoll, jedenfalls durfte am Ende des Spektakels Michelle Obama persönlich live aus dem Weißen Haus den Oscar für Best Picture an seine Produzenten Ben Affleck, George Clooney und Granz Heslov verleihen bzw. verlesen.

Das ist mir persönlich ein bisschen zu amerikanisch-patriotisch, aber jedem so, wie es ihn glücklich macht.
Ich hatte beim Auftauchen der First Lady ohnehin eher mit einer Oscar-Vergabe an Zero Dark Thirty gerechnet, aber vermutlich wollte man sich eine erneute Debatte darüber, ob die Eliminierung Bin Ladens, bzw. die filmische Reminiszenz daran, eine Wahlhilfe für Obama dargestellt hatte, dann doch ersparen.
Mich hätte die Vergabe ja jenseits solcher Nebenüberlegungen gefreut, ich schätze die Arbeit von Kathryn Bigelow sehr, aber wie jedes Jahr hat die Academy auch diesmal versäumt, mich in die Entscheidungsfindung einzubeziehen.
Schade eigentlich, denn ich helfe gern.
Ich verbleibe somit damit, meine Dienste für's nächste Jahr anzubieten - First Class-Flug und entsprechende Kost und Logis, sowie adäquate Entlohnung natürlich vorausgesetzt.
Auch ein Helferkomplex muss in vernünftigen Grenzen gehalten werden.
In diesem Sinne: Ich werde euch 2014 vom roten Teppich aus zuwinken.
Mit dem Baseballschläger für Steven...
Sicher ist sicher.

Mittwoch, 19. September 2012

Die Fee, die im Weißbier lebt...

La fée verte, die grüne Fee, die bekanntermaßen im Absinth lebt, kennt ja schon (fast) jeder. Sie fühlt sich wohl bei Alkoholgehalten zwischen 45 und 85% und verursacht interessante Halluzinationen oder - wenn es ungeschickt läuft - auch Blindheit, Wahnvorstellungen und Krämpfe.
Gut, dass es auch nettere Alkohol-Geister gibt, die weiße Fee beispielsweise, die (wie ihr Name schon vermuten lässt) im Weizen- oder auf gut bayerisch eben Weißbier beheimatet ist.

Im Rahmen eines wunderbaren trnd-Projektes hatte ich nun Gelegenheit, diese Dame besser kennenzulernen und durfte am vergangenen Samstag als eine von 13 Teilnehmern aus München das Franziskaner-Event besuchen, wo es einen herrlich kurzweiligen Abend lang rund ums Weißbier zur Sache ging.

Ich muss ja gestehen, obgleich ich ein echtes Münchner Kindl bin, bin ich grundsätzlich eine eher gelegentliche Biertrinkerin. Das Feierabendbier im Sommer, mal eine Mass auf der Wiesn oder im Biergarten? Bitte, gerne. Aber mich intensiver damit beschäftigt hatte ich bisher nicht - und schon gar nicht in Erwägung gezogen, dass es über Bier möglicherweise eben so viel zu lernen und zu erschmecken/erriechen/erfühlen geben könnte, wie man es von Wein oder Whisky kennt! Der Abend sollte also einige Überraschungen für mich bereit halten.

Hatte ich auch über den Begrüßungsdrink (Weißbier mit einem Schuss Aperol) noch leise geschmunzelt, spätestens als Biersommelier-Weltmeister Karl Schiffner uns neugierige 13 unter seine Fittiche nahm, wurde das Staunen groß. Erst einmal hieß es Duftproben erkennen.

Das klingt zunächst einfach, aber schnell stellte sich heraus: Eine Wissenschaft für sich. Und die Nase arbeitete natürlich auch längst nicht so präzise wie man sich das in solchen Momenten wünschen würde. Spätestens wenn man am Schluss von 14 Düften nur 3 (!) wirklich korrekt identifizieren konnte, wird einem klar, dass es auch im Bier mehr Aromen zu finden gibt als die eigene Schulweisheit sich träumen lässt und man geht gleich viel demütiger in die nun folgende Weißbier-Probe.

Sechs verschiedene Franziskaner-Weißbiere gab es nun (blind) zu verkosten - vom alkoholfreien bis hin zum 2012er-Jahrgangs-Royal-Weizen und ich muss sagen: Es ist erstaunlich, was es im normalerweise so gedankenlos getrunkenen Bier zu entdecken gibt, wenn man sich die Muse nimmt, mit allen Sinnen zu entdecken! Das war nicht nur schmackhaft, sondern auch wirklich interessant und am Ende des von Karl Schiffner fachkundig und immer unterhaltsam geleiteten Tastings hatte ich schon mehr über Weißbier gelernt, als ich je erwartet hätte.

Dass es noch mehr zu erleben gab (ein köstliches Menue und einen Zapfkurs zum Beispiel) davon, ja, davon erzähle ich euch beim nächsten Mal.

In diesem Sinne für heute erst einmal ein Prost und meinen Gruß an die weiße Fee, solltet ihr sie vor mir treffen! ;)

Donnerstag, 13. September 2012

Ein schöner Tag, um Zombies zu schlachten

Samstag-Nachmittag, Sendlinger Tor München.
Menschen mit ungesunder Hautfarbe, schwärenden Wunden und manischem Gesichtsausdruck irren durch die Fußgängerzone.
Es ist Zombie-Walk.
Zombie-Walk!!!
Zombies gehen gar nicht.
Ich kann mit Vampiren leben. Werwölfe, Geister und Dämonen - alles geschenkt.
Aber Zombies?
No way.
Ich kann nicht mal Zombie-Filme sehen, es sei denn ich plane, tagelang auf Schlaf zu verzichten. Ich schalte weg, wenn Thriller im Radio (!) läuft und selbst wenn ich nur aus Versehen in einen Zombiefilm-Trailer schalte und binnen Sekundenbruchteilen panisch wieder wegzappe, treibt das meinen Puls in ungeahnte Höhen.
Bei "Wie stehen deine Chancen eine Zombie-Apokalypse zu überleben" kriege ich stets Höchstpunktzahl, weil ich schon bei der Aussicht auf Zombies bereit wäre, auf alles zu feuern, was sich bewegt...
Und nun also Zombie-Walk in München.
Ganz toll...
Ich schätze, sowohl ich als auch die Möchtegern-Zombies sollten dem Herrn auf Knien danken, dass ich am vergangenen Samstag nicht zufällig in der Innenstadt war.
Denn mal ehrlich - ich wusste vorher nicht, dass ein Zombie-Walk stattfindet. Und die Wahrscheinlichkeit, dass, wenn mir plötzlich und aus heiterem Himmel auf offener Straße ein Zombie begegnet, mein Hirn in den Zombie-Phobie-Panikattacken-Selbstverteidigungsmodus schaltet und ich mit allem, was in Griffweite ist, auf den unseligen Untoten eindresche, ehe ich panisch flüchte, um im nächsten Heimwerkerladen eine Kettensäge und beim Weißrussen meines Vertrauens ein G3 zu erstehen und mich bis auf's Blut zu verteidigen, ist ungesund hoch.
Zombie-Walk in München.
Eine Bombenidee.
Besonders für Selbstmörder...

Dienstag, 13. September 2011

Got milk?


Also ich persönlich schon! :)
Denn im Rahmen des Freundin-Trendlounge-Projekts durfte ich viele schöne Produkte der Molkerei Weihenstephan testen.
LinkLinkUnd was soll ich euch sagen - sie waren durch die Bank ausgesprochen lecker!
Und das sage ich nun wirklich nicht, weil ich nun mal im Testteam bin, sondern ganz profan, weil es stimmt. Egal ob Joghurt, Brot-Aufstrich oder ganz klassisch die Milch - ich mag die Weihenstephan-Produkte einfach. Sie sind qualitativ hochwertig, geschmackvoll und cremig (naja, bis auf die Milch ;) ) und es war eine nette Gelegenheit, auch einmal ein paar Produkte kennenzulernen, die ich vorher noch nicht gekostet hatte.
Wer jetzt Hunger hat - ihr bekommt die entsprechenden Sachen in jedem gut sortierten Supermarkt. Ich empfehle übrigens besonders den Brotzeit-Aufstrich Gurke-Dill, der locker das Tsaziki ersetzen kann oder auch den Brotzeit-Aufstrich Frische Kräuter. Perfekt zu Baked Potatos!
In diesem Sinne: Muh!

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Mein Märchen, bleib bei mir!


Was hab ich mich gefreut, als ich vor ein paar Monaten las, dass das Bayerische Nationaltheater im Herbst Rusalka in den Spielplan aufnimmt!
Meine Lieblingsoper! In München! In Originalprache!
Ich war ekstatisch.
Keine Diskussion - Karten müssen her.
Premiere? Ausverkauft.
Die folgenden Vorstellungen? Auch schon reichlich voll, aber ich war ja früh dran, insofern gab's zwei Plätze für den Süßen (dessen Begeisterung über diesen Fakt sich in Grenzen hielt.... ;) ) und mich!
(Vor)Freude, Jubel und Begeisterung.
Bei mir jedenfalls. ^^

Gestern Abend war es dann so weit und um kurz nach 19 Uhr hob sich der Vorhang für die vieldiskutierte Neuinszenierung von Martin Kusej.
Übrigens ohne meinen Schatz, der wegen Pakpatzsuche zu spät kam und somit erst zum zweiten Akt reingelassen wurde. Ich unterstelle jetzt keine Berechnung und muss ferner gestehen - ich habe sein Fehlen kaum bemerkt. Ich versank widerstandslos in einem tschechischen See...

Ja, was soll ich nun sagen?
Ich hatte mich schrecklich auf diesen Abend gefreut und die Musik war großartig wie sie es immer ist. Krístine Opolaís war eine hinreißende, nachgerade sphärisch anmutende Rusalka, die mich in ihrer Verzweiflung zu Tränen rührte, Günther Groissböck gab den Wassermann mit einer Kompromisslosigkeit, die ihresgleichen sucht und auch der Rest des Ensembles lieferte eine beeindruckende Performance.
Auch das Orchester unter der virtuosen Leistung von Tomas Hanus war eine Offenbarung und wenn man die Augen schloss, fühlte man sich von der Musik förmlich hinfortgetragen in jenen verwunschenen Märchenwald.
Und hier nun kommt der Pferdefuß.
Aufmachen durfte man die Augen nämlich besser nicht.

Was Martin Kusej mit verstörender Bühne und eher eigenwilliger Interpretation als "Psychogramm einer misshandelten und von der Welt verstoßenen Frau" jener wunderbaren, märchenhaften Oper antut, grenzt an Vergewaltigung und ähnlich harmonisch läuft es auch ab. Da bewegen sich Musik, Libretto und visuelle Darstellung nicht mehr nur aneinander vorbei - sie prallen zusammen, driften diametral auseinander und teilweise ist es allenfalls noch unfreiwillig komisch, wie widersprüchlich Text und Bild sich begegnen - die meiste Zeit aber steht man mit einem gewissen sprachlosen Entsetzen und fragt sich, was für entsetzliche psychische Probleme der Regisseur wohl haben muss, dass er ein Märchen in dieser Form und Weise (um)deutet.

Gegen Ende des 1. Aktes gibt es eine rührende Szene, wenn der Prinz seine eben entdeckte Rusalka zu sich ruft mit den Worten "...bis unsere Zeit zu Ende ist / mein Märchen, bleib bei mir!"
Der Regisseur hat sich das nicht zu Herzen genommen. Beinahe schon systematisch wird alles Märchenhafte, Schöne und Gute dekonstruiert und jedes harmlose Wort zu seiner absoluten Perversion umgedeutet.

Für mich persönlich wurde schließlich der 3. Akt am schlimmsten - die Kluft zwischen Libretto und Bild ist hier so riesig geworden, dass nichts mehr zusammenfindet und der Zauberwald ist nurmehr eine Wahnvorstellung in den leeren Augen verstörter Mädchen in der Nervenklinik.
Phantasie als Krankheit.
Nicht die Lehre, die man meines Erachtens aus Dvoraks erfolgreichster Oper mitnehmen sollte...

Mittwoch, 9. Juni 2010

Ein Hauch von Hanse


Momentan gibt es wieder ein kleines Trostpflaster für mein "Heim"weh nach dem Norden - der Hamburger Fischmarkt gastiert in München.
Noch bis zum 13.6. weht auf dem Wittelsbacher Platz eine Ahnung von Seeluft, es gibt Aale, Krabbenbrötchen und... (überzeugte Bayern bitte jetzt weggucken!) Bierbowle (!) und dass man sich mit letzterer nach München traut, ist schon ein bisschen gewagt! Dunkles Bier, gemischt mit Erdbeersirup und dann noch ein paar Erdbeeren hineingeworfen und das Ganze mit einem Strohhalm serviert... Da blutet dem Bayern das Herz.
Ich musste es natürlich trotzdem probieren (es schmeckt, wie es klingt... Nennen wir's mal "schrill"), aber eigentlich wendet man ja nicht gen Hamburg, wenn es ums Bier trinken geht. ;)
Die Krabben-, Fisch- und sonstigen -brötchen jedenfalls sind lecker und das Gefühl, dass meine liebste Hansestadt ein kleines bisschen näher ist, tut mir gut.
Sagte ich schon, dass ich Urlaub brauche?
Ja?
Na, dann wisst ihr ja Bescheid... ;)

Sonntag, 6. Juni 2010

Alles Käse


Keine Angst - dies wird kein weiterer Post, in dem ich mich darüber auskotze, dass mir derzeit alles auf die Nerven geht und meine Umwelt es darauf anlegt, mich in den Irrsinn zu treiben (obwohl beides zutreffend wäre...) - nein, es geht tatsächlich um Käse.
Ganz gegenständlich.
Ihr wisst schon:
Bakterien-verseuchte Milch... ;)

Nein, Spaß beiseite - ich mag Käse. Ess ich gern. Insofern war ich auch spontan begeistert, als ich entdeckte, dass dieses Wochenende in Bad Tölz ein Käsefestival stattfindet. Nun war ich ja schon auf Whisky-Tastings, Olivenölpartys und Weinverkostungen - aber auf einem Käsefestival noch nie! Also, rasch den Süßen um Begleitung gebeten und ab ins Oberland.
Das Wetter war ja auch (wie ungewöhnlich!) zu schön und somit geradezu ideal für eine Fahrt auf's Land und so kamen wir bei strahlendem Sonnenschein und ebensolcher Laune in Tölz an und machten uns auf die Suche nach dem Käsefestival, das natürlich nicht da stattfand, wo ich ursprünglich gedacht hatte...
Aber egal, man ist ja findig und hat Beine und nach einem netten Spaziergang fanden wir dann doch noch den Ort des Geschehens und stürzten uns ins bunte Treiben.

Circa 40-50 Stände gab es dort und (wer hätte das gedacht!) - die meisten verkauften Käse! Gut, manche hatten auch noch Wein, Getränke oder Brettchen im Angebot, waren damit aber in der Unterzahl. Der Rest widmete sich dem Thema des Festivals und man konnte nur staunen, wieviel Interessanten, Unterschiedliches und vor allem Leckeres es da zu bewundern und auch zu kosten gab, denn tatsächlich bekam man beim Betreten des Festival-Geländes (und gegen Zahlung von 3,-) ein grünes Papierarmband, das einen dann dazu berechtigte, an allen Ständen zu kosten, zu probieren und sich ins Schwärmen bringen zu lassen.
Einiges war aber auch zu lecker!
Und so futterten der Süße und ich uns durch ein breites Käseangebot, hatten viel zu gucken und noch mehr zu lachen und insgesamt einen sehr schönen Nachmittag.
Natürlich musste dann auch noch Käse gekauft werden, die Favoriten zumindest und damit stand auch das Abendessen fest und Mutter Fuchsi konnte auch gleich noch zum Käse-Tasting geladen werden.
Ja, einseitige Ernährung, aber einen Tag lang hält man das schon aus. ;)

Wer übrigens heute noch nichts vorhaben sollte und Käse ebenfalls mag: Das Festival läuft noch den ganzen Tag und ich kann es nur empfehlen.

Dienstag, 1. Juni 2010

Insgesamt unerfreulich


Gestern waren die Zeitungen noch voll mit Eurovision-Jubel.
Heute redet ein Großteil Deutschlands nur noch über Horst Köhler.
Das ist erstmal unerfreulich.
Nicht nur optisch, wo unser aller Schlagerliebling doch einen weitaus putzigeren Anblick bietet als der amtsmüde Ex-Bundespräsident, sondern auch grundsätzlich.
Da hatte man endlich mal wieder einen Hauch Euphorie und Optimismus in der öffentlichen Stimmung und was ist die folgerichtige Reaktion unser Staatsvertreter?
Genau.
Ein Tiefschlag.
Die deutsche Seele hat schließlich nicht zu feiern, sondern schwer zu sein.

Und so beschert uns Herr Köhler mitten hinein in den Freudentaumel seinen unerfreulichen und historisch beispiellosen Rücktritt aus einem hohen Amt in insgesamt unerfreulichen Zeiten - quasi ein negatives Kontrastprogramm zum deutschen Kollektivjubel über Lenas Sieg.
Wir sind Grand Prix - aber wer wird jetzt Bundespräsident?

Könnte hier vielleicht ein nunmehr bewährtes Mittel wiederum zu Sieg und allgemeiner Seligkeit führen?
Ich denke an ein neues Sendeformat - "Unser Star für's Präsidialamt" hostet by Stefan Raab?
Oder - und nun werden wir einmal kostenökonomisch in diesen wirtschaftlich unerfreulichen Zeiten - wir sparen die Sendung, sparen das Zugpferd und setzen gleich den wahren Entscheidungsträger in die ihm gebührende Stellung?
Will sagen: Stefan Raab als Bundespräsident!
Bei der ihm momentan entgegenbrandenden Sympathiewelle wäre dann zumindest schon einmal der "breite Konsens" gegeben, den Frau Merkel sich für den nächsten Bundespräsidenten wünscht...

Aber geben wir uns keinen Illusionen hin. Die letztendliche Entscheidung wird wohl unpopulärer sein und - so steht zu befürchten - auch wesentlich unerfreulicher. Womit wir wieder beim Thema dieses Posts wären. Denn eigentlich wollte ich mich ja dem Mainstream verweigern und zum Rückzug - pardon - Rücktritt! des Herrn Köhler schweigen, um letztlich nicht doch der Verführung eines stärkeren Wortes als "unerfreulich" zu erliegen. Wobei mir doch einige einfielen, angesichts der Tatsache, dass ein Politiker sich zwar befähigt fühlt, ungeschickte Formulierungen zu wählen, dann aber nicht das Rückgrat hat, den nachfolgenden Gegenwind zu ertragen und lieber in ohnehin schon schwierigen Zeiten noch ein bisschen mehr Unruhe verursacht, indem er sich aus der unbequemen Position verabschiedet...

Ich persönlich finde so etwas unerfreulich, aber unerfreulich ist im Moment ja so einiges.
Das Wetter zum Beispiel.
Schweigen wir also über Herrn Köhler und sprechen über Regen. Denn auch der macht die Seele schwer, wie auch die Zeichnung des Tages zeigt. Man sehnt sich nach Sonnenschein und Strandwetter und sitzt stattdessen unterm Schirm im Dauerregen...
Deutschland ein Sommermärchen?
Daran arbeiten wir dieses jahr noch ein bisschen. ;)

Montag, 31. Mai 2010

Lenasthenie


Das Wort, das den Titel dieses Posts bildet, hab ich mir von Frau Dornröschen abgeguckt, denn ich finde es einfach wunderschön und sehr treffend. :)
Dann hab ich versucht, Lena zu zeichnen und bin gescheitert. Unschuldig, nett und putzig, das wollte nicht so recht aus meinem Zeichenstift. ;) Aber auch, wenn die Ähnlichkeit hapert - das Bild find ich nett. Und vielleicht hat Lena ja Glück und sieht in 15 Jahren so aus. ;)

Jetzt aber mal zum Thema - war das eine irre Grand Prix-Nacht?
Deutschland kriegt Punkte?!!!
Man hatte ja ständig das Gefühl, aus Versehen den Sender verwechselt und bei "Twilight Zone" gelandet zu sein, so ungewohnt war das!
Aber toll.
Gerade für mich als alten Grand Prix-Fan! Wie sagt meine Mutter immer so schön zu solch überraschenden Wohltaten? "Ein seelisches Fußbad". *g*
Und genau das war's dann auch.
Gut, heimlich hatte man ein klitzekleinesbisschen gehofft, dass Lena unter den ersten Drei landen würde... Gegenüber Zweiflern natürlich auch trotzig behauptet, dass sie gewinnt... Aber so richtig geglaubt?
Nein, dazu ist man als deutscher Grand Prix-Fan doch zu viel Kummer gewohnt und wagte nicht wirklich zu hoffen. Obwohl der Auftritt schon sehr süß war...
Vielleicht doch?
Oder?
Aber nein...

Und dann - das Wunder von Oslo! Punkte! Überall Punkte! Gut, einige Ex-Ostblock-Staaten machten sich unbeliebt... Und von Israel gab's auch keine Punkte... Vor meinem geistigen Auge sehe ich noch immer beim nächsten CSD eine Horde männlicher Grand-Prix-Fans in High Heels und mit aus Prosecco-Flaschen gebastelten Molotow-Cocktails den Jacobsplatz stürmen...
Aber Spaß beiseite.
Denn Lena konnte es sich ja leisten, dass ein paar Kulturbanausen ihr Lied nicht zu würdigen wussten und so war am Ende des Abends das Wunder perfekt und wir sind...

Ja, was sind wir eigentlich?
Wir sind Grand Prix?
Wir sind Eurovision?
Wir sind Lena?
Da fehlt eindeutig ein griffiger Slogan.

Aber egal, auf jeden Fall - GEWONNEN! - und das finde ich persönlich toll.
Der Süße, der beste Ex-Freund von allen und ich haben jedenfalls mitgefiebert, mitgelitten und dann gefeiert, gefeiert, gefeiert bis 3 Uhr morgens.
Schön war's.

Danke, Lena!!! :)

Mittwoch, 14. April 2010

Slainte!


Wer sagt, dass man in München immer nur Bier trinken kann?
Der Süße, der beste Ex-Freund von allen und ich haben jedenfalls am Wochenende den nationalstolzbeseelten Gerstensaft links liegen lassen und beschten stattdessen das Whisky-Festival der Classic Malts Selection - da wir alle drei durchaus ein Faible für Whisky haben, sicher keine schlechte Entscheidung!

Ich muss gestehen, dass ich davor noch nie auf einem Whisky-Festival war und insofern sowohl gespannt, als auch in durchaus freudiger Erwartung war. Und siehe da - sie wurde nicht enttäuscht. Nicht nur gab es die Möglichkeit, in einem schönen Tasting diverse wunderbare Scotchs zu verkosten und dank Käse und Ingwerhäppchen ganz neu zu erleben, wir hatten danach auch noch ein Seminar gebucht, bei dem es nicht nur besondere Editions-Whiskys zu schmecken, sondern auch viel Interessantes über Whisky im allgemeinen zu lernen und zu entdecken gab.

Insgesamt war es ein rundum schöner, sehr gelungener und durchaus leckerer Abend, den man gerne bei Gelegenheit wiederholen kann.
Nochmal meinen allerherzlichsten Dank an den allerbesten Ex-Freund für die Einladung! :-*

Mittwoch, 17. März 2010

Du sollst nicht lügen...

"Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.", heißt es schon im Dekalog.
Findige Interpreten leiten daraus ab, dass man am besten gar nicht lügen soll und somit ist dieser Ansatz zumindest theoretisch ein reichlich zentrales Gebot unserer Kultur geworden und schon kleinen Kindern bringen wir bei, dass die Wahrheit ein Wert an sich ist.
Trotzdem lügen wir.
Bis zu 200 mal am Tag, sagen Wissenschaftler, die sich mit solchen Themen beschäftigen. Nehmen wir mal zu ihren Gunsten an, dass sie damit die Wahrheit sagen...

So oder so - die Wahrheit scheint ein so gefährdetes Gut geworden zu sein, dass man tatsächlich ein Buch darüber schreiben kann, wenn man sich entschließt, 40 Tage lang nicht zu lügen.
Jürgen Schmieder, seines Zeichens Mitarbeiter der SZ, hat eben dies getan.
40 Tage lang bewusst nicht - gar nicht! - gelogen. Noch nicht einmal bei Nettigkeitsfloskeln, Geboten der Höflichkeit oder dem berühtem Schweigen, wenn man nichts Nettes sagen kann.
Und über seine Erlebnisse mit diesem Feldversuch hat er ein Buch geschrieben, das nun unter dem vielversprechenden Titel "Du sollst nicht lügen" erschienen ist und aus eben jenem er gestern im Vereinsheim in München vorgelesen hat.

Ich mag bekanntermaßen Lesungen und fand auch das Thema ansprechend. Insbesondere da ich ja selbst ein Verfechter des "Sag deine ehrliche Meinung, auch wenn sie unangenehm ist und nichts als Ärger bringt"-Prinzips bin und so fing ich mir mal wieder mein Lieblingsopfer als Begleitung ein und machte mich auf nach Schwabing.

Das Vereinsheim ist eine nette, recht typisch schwabingerisch anmutende und reichlich heimelige Location, die anlässlich des Ereignisses auch gut gefüllt war und die Stimmung war angenehm bis familiär. Gut, die Technik wollte oftmals nicht so wie sie sollte, aber das tat dem Ganzen keinen Abbruch. Die Lesung war reichlich amüsant, der Rezensent sympathisch und irgendwie wirkte die Veranstaltung fast ein bisschen wie eine Lesung im privaten Kreis im Wohnzimmer eines Bekannten, was ich durchaus als Kompliment meine.

Das Buch habe ich nun natürlich noch nicht gelesen, aber die Auszüge wirkten doch so vielversprechend, dass ich mir ein Exemplar (mit netter Widmung. Danke nochmal!) mitnahm und nun natürlich halbwegs zeitnah darüber berichten werde.
Der Abend auf jeden Fall war angenehm und spaßig, auch wenn das Tischgespräch vielleicht durch ein wenig Lügen ein erfreulicheres gewesen wäre. Aber so passten wir wenigstens hervorragend zum Tenor des Textes. ;)

Freitag, 26. Februar 2010

Machen Frauen wirklich glücklich?


Wer kann diese Frage schon beantworten?
Ich jedenfalls kann es nicht (und dabei bin ich eine Frau...) und auch sämtliche Männer meines Bekanntenkreises scheiterten an einer derart umfassenden Aussage.
Was lag also näher, als sich Rat beim Fachmann zu holen und so schnappte ich mir am Mittwoch Abend recht spontan den Süßen und wir machten uns auf in die Münchner Lach- & Schießgesellschaft, wo sich Thomas Reis eingefunden hatte, um eben jene Grundsatzfrage zu diskutieren.
Die Lach- und Schießgesellschaft ist ein Haus mit langer kabarettistischer Tradition - als echte Schwabingerin hatte ich natürlich dort meine ersten Berührungen mit dem Medium Kabarett - und ich suche sie immer wieder gerne auf. Nicht nur, weil es von meiner Wohnstätte aus ein gemütlicher Spaziergang dorthin ist, man also noch nicht mal öffentliche oder private Verkehrsmittel braucht, um sich ins Herz Schwabings zu begeben, sondern vor allem, weil man in jenem geschichtsträchtigen Haus des Humors selten enttäuscht wird.
So auch diesmal nicht.
Ich kannte Thomas Reis zwar vor diesem Abend noch nicht mal vom Hörensagen, mit seinem geist- und geisteswissenschaftsreichen, mal bösem, mal charmanten, mal skurrilen, aber zumeist höchst treffsicheren und insgesamt schreiend komischen Programm hat er mich aber ab sofort als Fan gewonnen.
Die Nonchalance, mit der hier vom Thema ab- und dann ebenso elegant wieder zurückgeschweift wird, die Respektlosigkeit, mit der Tagespolitik mit Grundsatzphilosophie verwoben und Tiefschläge nach allen Richtungen mit Charme ummantelt werden, hat etwas ungemein Gewinnendes und wirft einem zudem von einem Lachanfall in den nächsten.

Ob nun der weibliche Blickwinkel auf den Existentialismus ("Ich weiß, dass ich bin - nur, was ziehe ich dazu an?") oder doch das Dilemma des Mannes ("Ein Mann muss irgendwann anfangen zu trainieren. Denn, wenn der Mann dick bleibt, entdeckt die Frau seine inneren Werte und nimmt ihn aus!") thematisiert werden - Thomas Reis bleibt den gesamten Abend über böse, ohne geschmacklos zu werden und schreiend komisch, ohne ins Banale abzugleiten. Eine Gratwanderung, die nicht jedem gelingt, hier aber mehr als souverän vollzogen wird.

Einzig die Frage, ob Frauen nun glücklich machen, wurde nicht letztgültig geklärt - dafür aber (was natürlich viel besser ist...) meine Lebensphilosophie bestätigt: "Pessimismus ist das Ergebnis von Bildung und Information."
Wusste ich doch schon immer.

In diesem Sinne mein Fazit: Sollte der gute Mann einmal in eurer Umgebung auftauchen - schaut ihn euch unbedingt an! Ich jedenfalls hatte schon länger keinen so amüsanten Abend mehr.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Auf in's alte Ägypten


Erstmal vielen lieben Dank an alle Geburtstagsgratulanten für die guten Wünsche! Ich hab mich sehr gefreut und kann gute Wünsche auch prima brauchen.
Ihr wisst ja - jetzt ist endgültig ein neues (Lebens-)Jahr und damit ist auch die Schonfrist seit Neujahr abgelaufen - aber sofort wird alles besser! Widerrede zwecklos. ;)

Passend dazu haben wir hier auch endlich angefangen, gute Vorsätze umzusetzen. So hatte beispielsweise Mutter Fuchsi zu Weihnachten einen Gutscheinkalender bekommen, der für jeden Monat eine Aktivität schenkt - was dann im Januar sofort prompt dem Stress, den Viren und der allgemeinen Hektik zum Opfer fiel. Und der Februar ließ sich auch schon wieder ähnlich an!
Aber nein, wir haben es noch geschafft und so wurde gestern endlich die erste der geschenkten Aktionen in Angriff genommen und Mutter Fuchsi, der Süße und ich machten uns auf in die Ägyptische Staatssammlung München.

Treuen Lesern ist ja bereits bekannt, dass Mutter Fuchsi ein extremes Faible für's alte Ägypten hat, sie war also schon grundsätzlich Feuer und Flamme und auch der Süße konnte ein wenig Aufheiterung zum Regentag (oder grundsätzlich) gut gebrauchen - ich persönlich war hingegen gestern aufgrund eines extrem überraschenden und absolut wunderbaren Glücksfalles ohnehin strahlendster Laune, der Ausflug ging also für uns alle Drei mehr als Ordnung und lohnte sich tatsächlich auch.

Die Staatliche Sammlung Ägyptischer Kunst - so der volle Name dieses Museums am wunderschönen Münchner Hofgartens ist zwar klein, aber tatsächlich fein und vor vielen der Exponate kann man einfach nur stehen und staunen, so beeindruckend ist es zu sehen, was vor so langer Zeit bereits an faszinierender und unglaublich detailreicher Kunst geschaffen wurde.
Derzeit wird die eigentliche Ausstellung noch ergänzt durch eine Sonderausstellung, in der zahlreiche Stücke aus der Sammlung des Freiherrn von Bissing, dem das Münchner Ägyptische Museum die meisten seiner Exponate verdankt, gezeigt werden, die zum großen Teil zum ersten Mal für die Öffentlichkeit zugänglich werden.
Vor diesen Stücken stockt einem nun vollends der Atem und ich kann insofern jedem, der sich für das alte Ägypten interessiert, nur empfehlen, sich einen Besuch dort zu gönnen - die Sonderausstellung läuft noch bis zum 25. April.

Freitag, 12. Februar 2010

Holiday on Ice

Wer nicht nur hier, sondern auch in meinem Projekt 365-Auslagerungsblog mitliest, weiß schon, dass Mutter Fuchsi und ich diese Woche mal wieder in Mädelsabend gemacht und (wie traditionell jedes Jahr) Holiday on Ice besucht haben.
Auch wie traditionell jedes Jahr fiel dieses Ereignis mit heftigem Schneefall auf den selben Tag und als wir, kaum 1km von der Haustür entfernt, schon im dichtesten Stau steckten, kamen uns doch ernstliche Zweifel, ob wir es dieses Jahr überhaupt rechtzeitig schaffen würden.
Aber Fortuna meinte es doch noch gut mit uns und wir kamen mit nur 10 Minuten Verspätung in der Olympiahalle an und hatten auch noch gar nichts verpasst, denn da ob des Wetters noch insgesamt ein ausgesprochener Mangel an Zuschauern herrschte, hatten die hoffnungsvollen Veranstalter gar nicht erst pünktlich angefangen.

Leider für selbige blieb die Halle reichlich leer (bestensfalls 400 Zuschauer, schätze ich mal!), was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Im Gegenteil - die weiter oben sitzenden rutschten einfach tiefer auf bessere Plätze und insgesamt war man heiter und vergnügt und machte genauso viel Lärm und Laune, wie es sonst eine weit größere Menschenmenge erzeugen würde.
Die Show war aber auch sehr schön.
Ja, man darf mir an dieser Stelle (auch dies ist Tradition) wieder vorwerfen, dass Holiday on Ice kitschig, banal und zu amerikanisch sei, aber ich gestehe offen, ich mag es trotzdem.
Die schönen bunten Kostüme (meine Favoriten dieses Jahr waren ein Unterwasserschaubild mit allerlei Tiefseefischen und Seepferdchen!), die emotionale Musik und die hübschen Choreographien...
Ja, das ist alles kitschig, banal und amerikanisch, aber es ist auch jedes Jahr neu und beeindruckend und wunderschön und macht einfach Spaß und Mutter Fuchsi und ich gehen immer wieder gerne hin.
Zumal mich Eiskunstlaufen und Eistanz einfach seit jeher faszinieren. Wie man auf einem rutschigen Untergrund auf dünnen Kufen nicht nur das Gleichgewicht halten, sondern auch noch die faszinierendsten Figuren und erstaunlichsten Verrenkungen vollführen kann, lässt mich jedes Jahr wieder in Bewunderung erstarren.
Ich persönlich kann zwar leidlich tanzen, aber halt nur auf "normalem" Boden und in entsprechenden Schuhen und was das Verrenken betrifft, sagt man mir zwar nach, ich sei ausgesprochen gelenkig, aber auf Eis habe ich das auch noch nie versucht...

Naja, irgendwann nehme ich meinen Mut zusammen und gehe doch noch eislaufen. Nachdem ich ja schon beim Skifahren absolutes Untalent bewiesen habe, wird meine Bewunderung für die Leute von Holiday on Ice danach höchstens noch steigen... ;)

Montag, 18. Januar 2010

Ein Tag im Zoo

Phantastische Nachrichten zum Wochenanfang! Der Süße ist jetzt auch krank.
Das volle Programm mit schniefen, niesen und insgesamt schrecklich leiden. Männer und Schnupfen. Ein Fall für die Intensivstation...
Das wirklich großartige daran ist aber, dass es mir ja eigentlich besser ging und ich mich nun - wie ich mein Immunsystem kenne - wunderbar nochmal anstecken kann. Mal sehen, wie lange sich das treiben lässt...
Da ist es doch besser, den Blick in die Vergangenheit zu richten.
Auf den letzten Dienstag zum Beispiel.
Da waren nämlich meine Knie gerade besser und der Schnupfen noch nicht wirklich merkbar und so nutzten der Süße und ich die Gelegenheit und gingen in den Münchner Tierpark.

Ich hab's ja an anderer Stelle schon erwähnt, aber gerne nochmal hier: Ich mag den Münchner Zoo, er ist immer einen Besuch wert und für einen Winterfan wie mich natürlich bei Schnee ganz besonders. Schon allein, weil man dann von Besuchermassen verschont bleibt und den Park weitgehend für sich hat, aber auch grundsätzlich ist die Stimmung bei Schnee einfach wunderschön und es gibt ein paar ganz besondere Impressionen.
Flamingos im Schnee zum Beispiel.
Jetzt mal ehrlich - mit ihrem rosa Gefieder machen die sich doch prima zwischen all dem Weiß!

Aber auch andere Tiere kamen mit dem Winterwetter bestens zu Rande. Diese tropischen Riesenechsen hier waren trotz Schnee völlig entspannt und...

Was?
Ja, ist ja gut, die haben vom Schnee auch nicht viel mitbekommen, denn sie waren IM Raubtierhaus und da waren die Temperaturen ziemlich tropisch. Aber trotzdem - von außen sah das Ganze immerhin so aus:


Und das muss man ja auch mal miteinberechnen, nicht? ;)

Ich jedenfalls fand den Schnee und die Kälte großartig und selbst wenn man anfängt zu frieren, hat Hellabrunn ja genügend Tierhäuser, in denen man sich wieder aufwärmen kann. Als Brillenträger sieht man dann zwar erstmal nur Nebel und bis die Kameralinse nicht mehr beschlägt ist auch einiges an gutem Zureden und ambitioniertem Polieren nötig, aber dafür trifft man dann auch so spannende Tiere wie die oben gezeigten Echsen oder - und hiermit kommen wir zu einem der Hauptgründe, warum ich gerade jetzt in den Tierpark musste - dieses entzückende Baby hier:

Denn Hellabrunn hat seit 21.12.2009 einen ganz hinreißenden Neuzugang.
Ein Elefantenbaby.
Das erste seit über 60 Jahren!
Wenn das kein Grund zur Freude ist.
Und da ich, wie treue Leser wissen, ja ohnehin von Kindesbeinen an ein großer Fan von Elefanten bin, musste ich mir die kleine Jamuna Toni natürlich auch in natura ansehen!
Und ich kann euch sagen - sie ist wirklich zu süß. Man möchte das Gehege stürmen und sie knutschen.
Ich jedenfalls.
Da das aber kaum möglich ist (schon allein, weil man sich nicht vor einer Herde Elefantentanten auf das Baby stürzen möchte - die könnten das falsch verstehen...), habe ich wenigstens einen ganzen Haufen Fotos geschossen und musste die Süße natürlich auch zeichnen. Ergebnis seht ihr oben. Sie ist noch ganz flauschig! *schmelz*
Aber trotzdem - kein Elefanten-Streicheln.
Immerhin gab's dann zum Trost Schweine im Schnee. Sogar ziemlich süße Schweine. Das lindert den schlimmsten Kummer.


Auch ansonsten war der Tag wirklich toll und nach circa 4 1/2 Stunden traten wir zwar gut durchgefroren, aber auch ziemlich glücklich wieder den Heimweg an.

Ich kann als Fazit nur ziehen: Der Besuch war wieder einmal sehr schön und sehr lohnend und eigentlich sollte ich den Tierpark viel öfter aufsuchen. Im Frühjahr zum Beispiel wieder, dann kann ich mir auch anschauen, wie das Elefantenbaby gewachsen ist und wie ihr der Ausgang im ersten Grün gefällt.

Zum Abschluss des Ganzen noch ein Foto. Es ist eine Ziege, was an sich noch nicht erwähnenswert wäre. Erwähnenswert allerdings macht sie, dass der Süße beschloss, ihr meinen Namen zu geben, weil sie angeblich die gleiche Frisur trägt wie ich. Eine böswillige Unterstellung natürlich - schließlich kann man die meiste Zeit eines meiner Augen sehen! Aber immerhin ein Grund, sie euch zu zeigen.
Und mal wieder zu erwähnen: Es ist schön, wenn man so einen netten Freund hat... ;)

Sonntag, 10. Januar 2010

Apassionata


Frau rebhuhn hat mich dringendst um einen Bericht gebeten und da ich Vögeln ja bekanntermaßen kaum etwas abschlagen kann (und ohnehin berichten wollte... *g*), hier also mein Kommentar zum Freitagabend.

Dazu muss ich erst nochmal auf Weihnachten kommen, denn der Süße und ich hatten zu eben jenem Anlass von Mutter Fuchsi Karten für die Pferdeshow Apassionata geschenkt bekommen und gestern nun war der Termin endlich da.
Ich muss ja gestehen, ich gehe seit mehreren Jahren gerne zu Apassionata.
Ja, ich kenne die diversen Vorwürfe bezüglich zu viel Kitsch und zu viel Show und überhaupt, aber mal ehrlich - wenn ich Pferde ohne Show sehen will, bin ich wahrscheinlich in der örtlichen Reitschule besser aufgehoben als bei einer Pferdegala...
Aber genug davon.
Ich war also erstmal voller Vorfreude und die macht ja bekanntlich unvorsichtig.
Gerade bei Eisregen.
Und so hatten wir uns gerade erst von Mutter Fuchsi und dem Hundebaby verabschiedet, machten drei Schritte in den Garten und schon nutzte ich die Gunst der Stunde, rutschte auf dem reichlich vorhanden Blitzeis aus und fiel (vermutlich mit einem bedauerlichen Mangel an Eleganz) nicht einfach auf die Nase, - nein, nein, eure Fuchsi macht das richtig! - sondern gleich die Treppe hinunter...
Aua.
Man denkt gar nicht adäquat darüber nach, wie hart so ein Steinboden ist, wenn man mit einem gewissen Schwung darauf auftrifft...

An diesem Punkt des Abends wäre die Show gelaufen gewesen, wäre es nach Mutter Fuchsi gegangen. Die vermutete nämlich mehrere Knochenbrüche und wollte mich lieber in die Notaufnahme als in die Olympiahalle verfrachten, allerdings hatte ich mich ja nun schon seit längerem auf die Show gefreut, breche mir außerdem aus Prinzip nichts und so zog ich mir nur andere Schuhe an (jetzt doch mit flachem Absatz, man ist ja lernfähig...) und sodann machten der Süße und ich uns auf Richtung Olympiagelände, wo wir auch ohne weitere Blessuren ankamen.

Ab da war der Abend sehr schön.
Die aktuelle Apassionata "Zauber der Freiheit" bietet gewohnt routinierte Show, eine nicht weiter ins Gewicht fallende, aber ausreichend putzige Lovestory als Handlung und vor allen Dingen wunderschöne Pferde in wunderschöner Inszenierung.
Da gibt es eine absolut beeindruckende Freiheitsdressur mit fünf regelrecht tanzenden Arabern und einer Lusitano-Diva. Die Leichtigkeit, mit der hier Mensch und Tier zusammenarbeiten, hat etwas so zauberhaftes, spielerisches - es ist ein Vergnügen, sich das anzuschauen!
Mehr Adrenalin kommt dann ins Spiel, wenn sich der Trickreiterkader in vollem Galopp neben, über und unter dem Sattel bewegt und was einen Menschen dazu treibt, auf zwei Pferden zu stehen, dabei vier weitere via Zügel zu lenken und dann noch mit allen sechsen über ein paar Hindernisse zu springen, wird mir ewig verschlossen bleiben, ist aber höchst aufregend anzusehen.
Meine Lieblinge des Abends sind allerdings (der Pferdeidee zum Trotz) die zwei hinreißenden Esel, die in mehreren sehr süßen, sehr witzigen Choreographien vorgeführt werden (und den spanischen Schritt auch nicht schlechter beherrschen, als die meisten Dressurpferde, die ich kenne!), sowie ein Schwein, das sich in eine der traumhaften Freiheitsdressuren einmischt.
Gut, jetzt gebe ich zu, sobald ein Schwein auftaucht, hat man mich ja schon fast im Sack, aber auch ohne das bezaubernde Rüsseltier ist es ein wirklich schöner Abend und die Show mal wieder absolut sehenswert und - das muss ich offen zugeben - sogar noch deutlich besser als im letzten Jahr, denn es wird weniger vesucht, Handlung zu verkaufen und dafür mehr Reit- und Pferdedressurkunst gezeigt.

Zusammenfassend kann ich die Show mal wieder jedem nur ans Herz legen, der sich gerne schöne Pferde in stylischen Choreographien ansieht. Es war auch dieses Jahr wieder ein echtes Vergnügen! :)

Freitag, 11. Dezember 2009

Weihnachtlich gelesen

Zuerst mal ein Hinweis in eigener Sache: Der Adventskalender hatte heute leider ein paar Schwierigkeiten - die zwei Server zickten sich an und rekurrierten falsch aufeinander und deshalb ging's leider nicht so wie es sollte.
Ein großes Sorry von hier!
Jetzt funktioniert es aber wieder und auch der 11. kann endlich korrekt angeklickt werden. Und der 12. ist ja auch gleich. ;)

Dann aber zum eigentlichen Thema.
Im Zuge meines selbst verordneten Ansatzes, die Adventszeit auch ein bisschen zu genießen, anstatt immer nur in Pflichterfüllung durch die Gegend zu hetzen, waren der Süße und ich vergangenen Freitag (also auch schon wieder eine Woche her - schockierend, wie die Zeit rennt!) im wunderschönen Münchner Prinzregententheater zu einer Lesung von Thomas Manns "Weihnachten bei den Buddenbrooks".
Okay, das ist nicht wirklich ein selbständiger Text, sondern lediglich ein Auszug aus dem großen Roman "Die Buddenbrooks", aber es ist ein schöner. Und dass ich Thomas Mann verehre, ist ja nun wirklich kein Geheimnis. Insofern habe ich den Besuch dieser Veranstaltung, die regelmäßig in der Weihnachtszeit im Prinzregententheater stattfindet, schon lang geplant, es aber noch nie geschafft.
Bis auf dieses Jahr.
Da ließen wir endlich keine Ausreden mehr gelten und gönnten uns mal wieder einen Abend im Theater.
Und was soll ich euch sagen?
Es war wirklich ein schöner Abend.
Gut, die Einleitung, die Friedrich von Thun zur Geschichte lieferte, war mäßig, aber als Germanistin mit Mann-Schwerpunkt ist man dafür wohl auch nicht das angepeilte Publikum. ;)
Dafür war der Rest des Vortrages erfreulich, die Stimme des Vorlesers angenehm, der Pianist hervorragend und die Musikauswahl sehr stimmungsvoll.
Schade, dass das Theater nur halbbesetzt war, denn der Besuch lohnte sich wirklich.
Besonders schade, dass Diverse der Anwesenden es noch nicht einmal für nötig befanden, sich für diesen Abend in irgendeiner Weise nett anzuziehen, sondern einfach in den abgegriffensten Klamotten erschienen, die sie finden konnten. Ich persönlich bin ja immer der Meinung, dass man einen Abend im Theater auch mit entsprechendem Outfit ein bisschen zelebrieren kann und es dem Besuch viel von seinem Besonderen nimmt, wenn man ihn schon kleidungstechnisch banalisiert, aber das ist eine Privatansicht.
Die Lesung selbst jedenfalls war gut und erzeugte neben Weihnachtsstimmung auch immer wieder ein Schmunzeln. Tatsächlich gefiel es sogar meinem litermuffeligen Süßen und das will ja wirklich was heißen...

In diesem Sinne von meiner Seite eine klare Empfehlungen. Gut, ihr müsst vermutlich ein Jahr warten, bis ihr ihr nachkommen könnt, aber Vorfreude ist ja bekanntlich eh die schönste Freude. ;)

Freitag, 4. Dezember 2009

Es weihnachtet


Machen wir's hier doch ein bisschen weihnachtlicher.
Mit passendem Header (wenn mein ganzes Haus geschmückt ist, sollte der Blog dem schließlich nicht nachstehen) und mit Schneefall (wenn's schon draußen nicht klappt).
Und außerdem zeige ich euch als Bild des Tages einen Blick in mein Wohnzimmer.
Intime Einblicke, auf die die Welt gewartet hat... ;)

Ansonsten könnte ich erzählen, dass der Süße und ich gestern auf dem ersten Weihnachtsmarkt dieses Jahres waren. Auf Schloss Blutenburg öffnet nämlich alljährlich nur an einem Adventwochenende ein kleiner Kunsthandwerkermarkt vor der wunderschönen Kulisse der Blutenburg seine Pforten und da wir den beide noch nicht kannten, haben wir damit die diesjährige Weihnachtsmarktsaison eröffnet und konnten dabei auch wichtige, wenngleich an dieser Stelle noch streng geheime Informationen sammeln.
Da der Markt aber sehr klein ist und wir weihnachtsmarkttechnisch noch nicht voll befriedigt waren, besuchten wir danach noch den Neuhauser Weihnachtsmarkt, den ich meinen Lesern übrigens ausdrücklich ans Herz legen möchte. Er ist sehr weihnachtlich, sehr gemütlich und es gibt dort hervorragende Waffeln, die man dringend probieren sollte!
Nur den wunderbaren Glasbläser kann ich euch nicht mehr empfehlen, er ist leider verstorben und die Münchner Christkindlmarktszene hat damit ein echtes Unikat verloren. Von seinen wunderbaren Arbeiten ganz zu schweigen.

Weitere Erzählungen habe ich für den Moment nicht. Ich geh jetzt den Blog dekorieren und danach stürze ich mich in eine vorweihnachtliche Aktion, auf die ich mich schon seit Wochen freue.
Neugierig geworden?
Morgen gibt's mehr Infos darüber. ;)