Montag, 30. November 2015

"The artist is present" - Marina Abramovic's emotional moment

What happens in Marina Abramovic's performance at the MoMA is so honest. 
No matter how much time has passed, your important love stories will always touch you. 
https://youtu.be/CAID_2iKO5Y

Donnerstag, 24. Juli 2014

Leben in einer brasilianischen WG - Ankündigung

In einer brasilianischen WG lebend, werde ich fast täglich mit Dingen konfrontiert, die mich entweder irritieren, verunsichern oder sogar verärgern. Z.B.: Meine Mitbewohnerin wird von der ganzen Sao Paulo-Welt geliebt, egal ob arm oder reich, jung oder alt, berühmt oder einfach normal, und ich verstehe nach fast 3 Monaten immer noch nicht ganz, warum... Liegt es an meinem mangelnden Portugiesisch, das aber schon sehr viel besser geworden ist, oder an einer anderen Mentalität? Oder stimmt einfach die Chemie zwischen uns beiden nicht?? Warum aber hat sie "soooo viele Freunde"?

Sie hat mich jedenfalls schon einige Male zur Weißglut oder auch einfach nur zum Kopfschütteln gebracht, dass es genug Stoff für eine Blog-Reihe ist. In Kürze werde ich also ganz mutig und gewagt hier ein paar Episoden über das Zusammenleben mit ihr veröffentlichen.

Ich bin gespannt, was Ihr dann zu diesen Handlungen meint! Vielleicht teilt Ihr meine persönliche Meinung? Oder Ihr erklärt mich für verrückt? Egal, was! Ich bin offen für das Feedback!!!


Samstag, 5. April 2014

Supercalifragilistic - Left Boy Konzert

Wenn bei einem Konzert der Künstler es schafft, dass kein Konzertbesucher still stehen kann und so die ganze Halle tanzt und bebt, ist das eine sehr große Leistung.

Wenn bei einem Konzert, die Musik ausgeschaltet wird und die ganze Halle im Chor einen Song ("Jack Sparrow") des Künstlers singt, ist es sowohl Gänsehaut für den Fan als auch eine riesen Anerkennung für den Künstler. Schließlich kennt man so etwas nur von den "Großen" wie Led Zepellin, Pink Floyd, U2, etc.

Ferdinand Sarnitz hat als österreichischer Rapper und Musikproduzent, und unter dem Künstlernamen "Left Boy" bekannt, mit gerade mal 25 Jahren diese Begeisterung schon innerhalb von 2 Jahren bei seinen Konzertbesuchern auslösen können.

Zwar hatte er seine heute beliebtesten Songs bereits 2010 zum kostenlosen Download bereit gestellt, aber erste Konzerterfahrungen konnte er erst in der europäischen Festivalsaison 2012 machen.
Gut, Fans der Großen belächeln ihn nur.
Zugegebenermaßen entsprechen seine Lyrics eindeutig einer Unreife von Anfang-20-Jährigen. Aber die spielerischen Arrangements der Top Hits wie "Call me maybe" von Carley Jae Repsen, "Video Games" von Lana del Rey oder "A Thousand Miles" von Vanessa Carlton mit seinen coolen Beat-Ideen, die nicht nur Hip Hop-lastig sind, sondern auch einen Drum-'n-Bass-Einfluss haben, lassen ihm diese aktuelle Unreife doch verzeihen.

Seine Kreativität lebt er nicht nur mit der Musik aus. Mit seiner Bühnenperformance in 2013 hat er viel Einfallsreichtum bewiesen, als er und seine Tänzer mit simplen Mitteln, wie z.B. mit sogenannten "Poolnudeln", und einfacher Choreographie seine Songs interpretierten.
Aktuell arbeitet er mehr mit Video-Installationen, die nicht weniger zu seinen Performances passen. Wenn man vorher schon gehört hat, dass er der Sohn vom multitalentierten Künstler André Heller ist, ist man von seinen Kreationen nicht verwundert.

Es ist eben alles "Supercalifragislistic" - ein Wort, das in seinem Song "Jack Sparrow" vorkommt.
Das im Englischen 34 Buchstaben lange Wort besteht aus mehreren abtrennbaren Bestandteilen die wie im Folgenden gedeutet werden können (Quelle: Wikipedia):
Wort englisch englisch zu deutsch Herkunft
super above oberhalb, über dem Durchschnitt lateinisch super: über
cali beauty Schönheit griechisch κάλλος: Schönheit
fragilistic delicate zerbrechlich, empfindlich lateinisch fragilis: fragil, zerbrechlich
expiali to atone wiedergutmachen, sühnen lateinisch expiatum, Partizip Perfekt zu lateinisch expiō: sühnen, büßen
docious educable erziehbar lateinisch docere: lehren, unterrichten


Wer noch die Chance hat, ihn zu sehen, und Lust auf einen Spaß- und tanzreichen Abend hat, sollte das unbedingt tun. Seine Konzerte machen einfach Spaß und sollten neverending sein!
Ganz nach dem Motto seiner Tour: "Permanent Party"!



Macht Spaß: "Healthy Ego" - Schräges Video mit seiner Oma"Hasi", 98 Jahre alt!!

Auch wunderbar unseriös: "Feelings For You"

Dienstag, 31. Dezember 2013

Hallo 2014! Hallo Welt!



...der Tiramisú ist fertig, die Bolognese-Soße köchelt vor sich hin... heute Abend wird ein bisschen bei mir in das neue Jahr rein gefeiert, bevor wir tanzend 2014 starten.
Und da viele von Rückblicken etwas genervt sind, halte ich mich kurz.
Meine Themen von 2013 waren vor allem „Achtsamkeit“ und „Großzügigkeit“. Sich selbst vergessen, und auch die anderen, die einem etwas bedeuten, ist nämlich wie ein bisschen sterben. Vielleicht habe ich gerade aufgrund dieser Themen eine wichtige Entscheidung für 2014 getroffen:

Viele sprechen immer nur von ihren Träumen, aber selten werden sie wahr gemacht. Das ist verständlich, weil man oft dabei ziemlich viel zu verlieren hat. Nach langer Überlegung habe ich mir einen Ruck gegeben: ab Mai werde ich mich auf ein großes Abenteuer begeben! Ich werde meine Träume aufspüren, und vielleicht auch realisieren.
Was ich genau machen werde, darf ich leider immer noch nicht verraten... Aber das gibt mir die Gelegenheit, später ausführlich darüber zu schreiben, wenn ich die Zeit dazu habe.

Es ist schon sehr aufregend, aber auch ein wenig scary... folgendes Zitat aus einem Blog gibt mir jedoch Zuversicht:
Decisions are like dominoes. When we decide to follow what we love, each little thing feeds into the next. It all connects.“
Und ganz nach diesem Motto möchte ich mein 2014 gestalten und gespannt auf das sein, was immer darauf folgen wird!

So, jetzt habe ich mich relativ kurz gefasst, und trotzdem liegt mir noch etwas auf der Seele. Um auch auf Großzügigkeit und Freundlichkeit zu stoßen, reicht es meiner Meinung nach nicht, sie selbst auszuüben. Weisheiten müssen geteilt und auch von anderen gelebt werden! Mir ist dieses Jahr z.B. klar geworden, wie wichtig mir ist, dass der Blick auf das Wesentliche nicht verloren geht, und dass einem bewusst wird, auch mal gegen das Hamsterrad arbeiten zu müssen. Es tut nicht weh, es macht uns alle und unser Leben nur etwas besser!






Ein paar meiner Freunde haben leider im Moment keine guten Aussichten für 2014. Denjenigen, die verständlicherweise keine Lust auf das neue Jahr haben, wünsche ich viel Kraft!!!
Folgende Redewendung finde ich in diesem Fall passend und tröstet hoffentlich ein wenig:
„Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.“
Denkt dran, Ihr Lieben!

Aber heute ist Silvester. Genießt den Moment, nutzt ihn, um zu vergessen und im Jetzt zu leben.

FEIERT SCHÖN, ALLES LIEBE UND GUTE EUCH ALLEN!



Samstag, 31. August 2013

can it get any better?

there are people who don't think much when meeting a challenge. those people who naturally assume that they are lucky, and get what they want without any effort.
there are other people that wish things but doubt that they are gonna get it because they think and worry about it. about the effort asking for it, and about the effort done by others giving it to them. then, when they get it, it's the real glorious day. the unexpected makes it more joyful, doesn't it? it's the unexpected occurrence that brings the real, drastic, happiness. whether it is a "yes" to a marriage proposal, or a pay raise, or a promotion, or just an approval to anything.
every such request is accompanied by doubts. it's the risk that makes it adventurous.
but the result can be full of surprises. maybe life sometimes can really be like a soap bubble.
so how about taking the risk?
as they say: no risk, no fun!

Sonntag, 7. April 2013

"Die beste schlechte Idee..."

Filme, die auf einer wahren Begebenheit beruhen, interessieren mich. Filme, die auf einer wahren Begebenheit beruhen und dabei eine unglaubliche aber reale Geschichte unglaublich gut in Bewegtbild wiedergeben, lassen mich diese Filme zum "Lieblingsfilm" erklären!
So auch Ben Affleck's "Argo". Bevor der Film seinen Oscar als "Bester Film" gewann, fand ich die diesjährigen Oscars schwach in ihrer Wahl der Nominierten. Nachdem ich den Film gesehen habe, bin ich sehr froh, dass "Argo" genau in dieser Kategorie gewonnen hat!
Ben Affleck spielt nicht nur gut, er hat eine wahre Geschichte absolut leinwandtauglich gemacht. Der Film ist historisch und geographisch hochinteressant, und die Geschichte besonders "nail-biting", wie der Amerikaner sagen würde.
Sechs Diplomaten, die während der iranischen Revolution aus der besetzten amerikanischen Botschaft flüchten, werden von einem CIA-Agenten (Ben Affleck) auf unorthodoxe Weise aus dem Iran gerettet.
Auch wenn der Film dazu einlädt, mal wieder Kritik gegen die Amerikaner und ihre Darstellung im Film zu äußern, ist "Argo" absolut sehenswert!

"Gibt es kein Happy Ending, ist die Geschichte noch nicht zu Ende"...


Allein weil Martin Scorsese Italiener ist und eine solch große Leidenschaft für Film hat, dass er sogar dafür sein Priestertum aufgegeben hat, mag ich diesen Regisseur. Nur kam es immer öfter vor, dass ich das Ende seiner Filme nie mochte. Sie waren so... nichtssagend. Nach all dem Bamborium, dem Aufwand der Inszenierung, endeten seine Filme meist mit einem unzufriedenstellenden offenen Ende.
Endlich habe ich einen Film von ihm gefunden, bei dem es nicht so ist: Mit "Hugo Cabret" hat Scorsese endlich eine schöne runde Geschichte auf die Leinwand gebracht.
Wenn ich böse wäre, würde ich behaupten, dass es daran liegt, dass er ihn nicht selber geschrieben hat. Und dass Johnny Depp mitproduziert hat... Egal – die Bildsprache ist grandios und die Leistung der Schauspieler überragend. Neben den jungen Schauspielern findet man auch solche Größen wie Ben Kingsley, Sascha Baron Cohen, Jude Law, Christopher Lee und die bezaubernde Emily Mortimer.
Eigentlich hatte ich keine Lust den Film anzuschauen, weil ich davon ausging, dass es ein typischer Kinder-Fantasy-Film ist (wie konnte ich nur bei dem Regisseur!?). Aber er hat mich schnell gefesselt. Die Geschichte spielt im Jahre 1931 im hier wunderschön dargestellten Paris, wo ein Waisenjunge einem alten Mann, der nicht mehr an Happy Endings glaubte, sein ganz persönliches Happy Ending bereitet. Dabei handelt es sich um einen der ersten Filmemacher der Filmgeschichte: George Méliès.
Und den gab es wirklich, hier ein Link zu einem seiner Kurzfilme "Le Voyage Dans La Lune" (Die Reise zum Mond):



Scorseses Widmung an diesen Mann hat mit dem märchenhaften "Hugo Cabret" eine für ihn ungewöhnliche Liebeserklärung an den „FILM“ an sich geschaffen.
Wer Geschichten wie „Schatten des Windes“ mag, der wird auch diesen Film lieben!


Donnerstag, 25. Oktober 2012

"Ich mache keine Videos, ich mache Kurzfilme"

Wusstet Ihr, dass Michael Jackson's Albumtitel gar nicht "Bad" sondern "Smooth Criminal" heißen sollte, und sein Produzent Quincy Jones es verhindert hatte? Damit wollte er Michael während seiner ganzen Anklage-Episode schützen. Oder dass im Video "The Way You Make Me Feel" anfangs keine Choreographie geplant war, aber Michael den Drehplan mit seiner spontanen Idee durcheinander gebracht und sich beim Regisseur am Ende dann doch dafür durchgesetzt hatte? Oder dass der großartige Martin Scorsese das 16-minütige (!) Video "Bad" gedreht hat - 'tschuldigung, den "Kurzfilm", so wie Michael immer davon sprach, wenn seine Musikvideos konzipiert und gedreht wurden, was ja auch berechtigt ist, wenn man die Länge der Videos betrachtet (meist ca. 10 Minuten lang) - und darin Wesley Snipes als Schauspieler sein Debüt hatte?

Eine weitere Regie-Größe Spike Lee hat nicht nur den "Kurzfilm" "They Don't Care About Us" an verschiedensten Orten Brasiliens für Michael produziert, sondern gleich einen Doku-Film zum Anlass des 25. "Bad"-Jubiläums, - des Albums, das unfassbare Rekorde gebrochen hat -  für uns alle rausgebracht, in dem all dieses Hintergrundwissen und mehr veröffentlicht wird.

Ich weiß noch ganz genau, wie, wann und wo ich zum ersten Mal von Michael Jackson erfahren habe: es war bei der "Thriller"-Premiere bei Tommy‘s Popshow. Mit 9 Jahren stand ich wie versteinert vor dem Fernseher – ich war gelähmt vor Angst! Abgesehen davon, dass ich seitdem immer fürchte, dass mir diese werwolfartige Kreatur im Keller begegnet, fällt mir gerade auf, dass mich Michael Jackson schon damals mehr wegen seiner „Kurzfilme“ beeindruckte als wegen seiner Musik (die ich aber auch sehr gern mag).

Sicherlich gibt es viele Dokufilme über Michael Jackson. Ich kenne sie aber nicht und kann erst einmal nur von diesem einen sprechen. Spike Lee hat es mit seinem Film geschafft, den vollsten Umfang der Person Michael Jackson, als Künstler und als Mensch, zu vermitteln, und zwar von einer mal ungewohnten Seite. Eben aus der Perspektive eines Filmemachers.

Als film-affiner Mensch und nicht unbedingt Jackson-Fan habe ich mich von Lee's Film über Michaels Professionalität, Kreativität und seiner unermüdlichen Leidenschaft für die Musikkunst und die Übertragung seiner Messages sehr inspiriert gefühlt. Wie schön wäre es, mit so derart kreativen Menschen zu arbeiten!

Ich habe "Bad25" auf 3Sat gesehen und bin seitdem auf der Suche nach der DVD, bisher leider noch ohne Erfolg. Wahrscheinlich ist es noch zu früh dafür.

Aber hier könnt Ihr Euch auch schon mal mit dem Trailer und einem kurzen Ausschnitt aus dieser Doku auf den DVD-Release einstimmen, wenn ihr wollt:





Samstag, 1. September 2012

Filmtipp: To Rome With Love von Woody Allen

Wie ich bereits letztes Jahr angekündigt hatte, kehrt Woody Allen mit einem neuen Film zurück!
Auch dieser wurde in einer der schönsten europäischen Städte, ROMA!, und unter anderem mit großen europäischen und Übersee-Schauspielern gedreht -
Penélope Cruz, Roberto Benigni, Ornella Muti, Carol Alt (ehemaliges wunderschönes italienisches Topmodel), Alec Baldwin, Jesse Eisenberg, Ellen Page, Judy Davis, Woody Allen himself und viele viele mehr ...

Wer wie ich "Midnight in Paris" mag, wird auch "To Rome With Love" mit seiner verträumten Handlung mögen.
Dazu kann ich diesen lesenswerten SZ-Artikel nur wärmstens empfehlen:

http://www.sueddeutsche.de/kultur/to-rome-with-love-im-kino-rendezvous-mit-dem-anderen-ich-1.1453838

Der Film ist darin wirklich schön angerissen und analysiert.

Zum Hintergrund der Geschichte:
"To Rome with Love basiert übrigens auf einer Novellensammlung von Giovanni Boccaccio, die vermutlich im 14. Jahrhundert entstanden ist. Die Rahmenhandlung bildet die Erzählung einer Gruppe von Menschen, die sich vor der Pest in einem Landhaus verstecken und sich mit erfundenen Geschichten die Zeit vertreiben. Woody Allen ist nicht der erste, der diesen Stoff verfilmt. Insbesondere die Leinwandversion von Pier Paolo Pasolini unter dem Titel Decameron erlangte auf Grund ihrer expliziten erotischen Darstellungen umstrittenen Ruhm.

Die wenigen Informationen, die wir bisher über den Film von Woody Allen haben, deuten aber darauf hin, dass er eine andere Richtung einschlagen wird. Er wird sich nur leicht an der literarischen Vorlage orientieren und vier Episoden erzählen, von denen eine in Rom spielt." (moviepilot.de)

Ob Woody Allen Gerüchten von 2011 zufolge einen weiteren Film in Europa, nämlich in München!!, drehen wird, ist noch unklar. Letztes Jahr im August sollten mit der Bavaria Film Gespräche zu einer ernsthaften Absicht geführt worden sein...

Bis Allen hoffentlich bald nach München kommt, sind wir mit "To Rome with Love" aber bestens unterhalten. :-)




Freitag, 10. August 2012

BILD-RAND-NOTIZEN

estate 2012





per quest'anno non cambiare, stessa spiaggia, stesso mare!
(auch dieses jahr, gleicher strand, gleiches meer!)